Stand: April 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der Solarado Plattform, bereitgestellt von Solarado GmbH (nachfolgend „Anbieter"). Sie regeln das Vertragsverhältnis zwischen dem Anbieter und dem Kunden (nachfolgend „Nutzer").
Abweichende AGB des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Anbieter stellt dem Nutzer eine webbasierte Software-as-a-Service (SaaS) Plattform zur Verwaltung von Photovoltaikanlagen und zur Abrechnung mit Investoren bereit. Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung und dem gewählten Tarif.
Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Nutzers und die Bestätigung durch den Anbieter zustande. Der Anbieter behält sich vor, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
Der Anbieter stellt die Plattform mit einer Verfügbarkeit von 99,5 % im Jahresmittel bereit (ausgenommen geplante Wartungsfenster). Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform weiterzuentwickeln und zu verbessern, solange die wesentlichen Funktionen erhalten bleiben.
Der Nutzer verpflichtet sich:
Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Tarif. Rechnungen werden monatlich oder jährlich gestellt und sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform nach Mahnung einzuschränken.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß der geltenden Datenschutzgesetze (DSGVO). Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sofern der Nutzer personenbezogene Daten Dritter über die Plattform verarbeitet, wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geschlossen.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Höhe nach begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Die Haftung für mittelbare Schäden und entgangenen Gewinn ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Nach Beendigung des Vertrages hat der Nutzer 30 Tage Zeit, seine Daten zu exportieren. Danach werden die Daten gelöscht.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.